Herren II – Lengfeld kassiert erste Niederlage

Wer spielte wie gegen wen?
TSV Lengfeld – TUS Frammersbach 3:1 (22:25, 30:28, 25:18, 25:19)
TSV Lengfeld – TV/DJK Hammelburg 2:3 (14:25, 25:16, 25:17, 18:25, 16:18)
TUS Frammersbach – TV/DJK Hammelburg 0:3 (20:25, 16:25, 24:26)
Für den TSV Lengfeld II spielten:
Daniel Kölling, Matthias Aigner (Zuspiel), Andreas Schwarz, Nils Stender (Diagonal), Patrick Schuster, Tobias Huber (Mittelblock), Jannik Stebani (Libero), Denis Elbert, Moritz Reschke, Leander Brenzel (Außenangriff)

Welche Szene(n) durften Sie auf keinen Fall verpassen?
Die Lengfelder Gummiwand. Im spannenden Spiel gegen den TV/DJK Hammelburg hieß es in den ersten vier Sätzen: „Wer hat weniger Bock zu gewinnen?“ Sobald eine Mannschaft mit ein paar Punkten führte, stellte der Gegner das Spielen komplett ein und gab den Satz kampflos ab. Aber wehe die Lengfelder hatten doch Bock, dann mutierte der Block zu einer Mauer, die sogar Donald Trump sprachlos machen würde und die Abwehr sprang katzenhaft von Feldecke zu Feldecke, um jeden noch so hart geschlagenen Ball vor dem Aufprall auf den Hallenboden zu bewahren. „The floor is lava“-Spieler werden sich dabei nostalgisch und fasziniert an die eigene Kindheit zurückerinnert haben. Mit vielen Punkten aus der eigenen Abwehr setzte man sich immer wieder vom Gegner ab und sicherte sich zumindest einen Punkt gegen wie erwartet hervorragend ausgebildete Hammelburger.

Welche Szene konnten Sie mit gutem Gewissen verpassen?
Die Wut und Aggression im ersten Spiel. Ein ums andere Mal wurde der Schiedsrichter von Spielern angegangen, die nach dem Regelwerk eigentlich gar nicht das Recht haben, mit ihm zu diskutieren. Richtigerweise zückte der stets ruhige Offizielle aus Hammelburg die gelbe Karte, sprach letzte Verwarnungen aus und brachte die erhitzten Gemüter wieder zur Ruhe. Nach der Erwähnung des Schiedsrichters aus Bad Brückenau am letzten Wochenende, möchten wir an dieser Stelle erneut eine Lanze für die Offiziellen brechen, die viel zu häufig Opfer von hitzigen und fast immer unnötigen Diskussionen werden.

Wer stand im Blickpunkt?
Offensichtlich ein Traktor anstatt eines Volleyballs. Spieler Matthis Brux musste sich von seinen Kollegen viele Witze anhören, weil er lieber Bauern in Hannover auf einer Landwirtschaftsmesse besuchte. Ein Schelm, wer Böses bei diesem Satz denkt.

Worüber reden nach dem Spieltag alle?
Über den kommenden Monsterspieltag in Trennfurt. Am 30.11. treffen sich alle acht Mannschaften der Bezirksliga Unterfranken in Trennfurt, um die nicht durch drei teilbare Mannschaftsanzahl der Liga wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Vor eigener Heimkulisse spielen dort der ungeschlagene Tabellenführer TV Trennfurt gegen die Zweitplatzierten aus Lengfeld. Ein spannendes Spiel wird erwartet, sollten beide Mannschaften in ihrer besten Besetzung auftreten.

Was machten die Frauen?
Die hatten frei, haben sie sich auch mal verdient. Aber nicht zu lange ausruhen, Mädels, schon nächste und übernächste Woche geht es weiter für die Damen I in Fürth und die Damen II in Unterdürrbach.

Was war sonst noch wichtig?
- für 16,50€ bekommt man im Wirtshaus drei Medaillons und sechs Kroketten oder drei Medaillons und einen Haufen Spätzle.
- am 24.11. spielen die Herren I gegen den VC Eltmann II, während wahrscheinlich viele Lengfelder Volleyballer in Bamberg den HEITEC Volleys Eltmann zuschauen werden
- Statistisch gesehen geschehen die meisten Herzinfarkte an einem Montag, wir wünschen an dieser Stelle Hals- und Beinbruch. Natürlich nicht wörtlich, aber als Alternative wahrscheinlich vorzuziehen.

Was war das Zitat des Wochenendes?
„Gott sei Dank bin ich morgen wieder bei meiner Oma“
Libero Jannik Stebani beim Anblick seines sehr übersichtlichen Tellerinhalts.

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